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Saturday, December 23

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    (Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1973. S.73)
    mit Dank aus dem Rundbrief des Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 - Centrum für Internationale Entwicklung - www.centrum3.at
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    Wien www.paulofreirezentrum.at Besuchen Sie das Paulo Freire Zentrum auch auf Facebook: http://www.facebook.com/paulofreirezentrum
    Paulo Freire entwarf zusammen mit seinem Mitarbeitenden-Umkreis und Studierenden mit der befreienden Pädagogik
    (Von der Pädagogik der Unterdrückten bis zur Pädagogik der Hoffnung und der Pädagogik der Autonomie)
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    2:27 am
  2. page home edited {TheaterMachtPolitik.jpg} {TheaterMachtPolitik.jpg} „Ich komme mehr und mehr zu der Überzeu…
    {TheaterMachtPolitik.jpg}
    {TheaterMachtPolitik.jpg}
    „Ich komme mehr und mehr zu der Überzeugung,
    daß echte Revolutionäre die Revolution aufgrund ihres schöpferischen und befreienden Wesens als Akt der Liebe begreifen müssen. […]
    Revolution wird von Menschen gemacht, um ihre Vermenschlichung durchzusetzen.
    Welches tiefere Motiv gibt es eigentlich, das Menschen dazu treibt, Revolutionäre zu werden, wenn nicht die Entmenschlichung des Menschen?“
    (Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1973. S.73)
    mit Dank aus dem Rundbrief des Paulo Freire Zentrum für transdisziplinäre Entwicklungsforschung und dialogische Bildung im C3 - Centrum für Internationale Entwicklung - www.centrum3.at
    Sensengasse 3, 1090 Wien www.paulofreirezentrum.at

    Paulo Freire entwarf zusammen mit seinem Mitarbeitenden-Umkreis und Studierenden mit der befreienden Pädagogik
    (Von der Pädagogik der Unterdrückten bis zur Pädagogik der Hoffnung und der Pädagogik der Autonomie)
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    2:25 am

Thursday, November 23

  1. page Minimalism edited Minimalismus als Lösungsweg Minimalismus als Weg aus der Krise des Wachstumswahns Minimalismus…

    Minimalismus als Lösungsweg
    Minimalismus als Weg aus der Krise des Wachstumswahns
    Minimalismus als Weg aus der Krise des Wachstumswahns
    Minimalismus kann als Freiheit gelernt werden, wenn das System begriffen ist:
    Der Weg in den Wachstumswahn
    Die Entwicklung der industriellen Gesellschaft begann mit den europäischen Welt-Kriegen und der darauf zusteuernden Aufrüstung
    Die kaiserliche Flotte und die Sektsteuer, Stahlmenschen
    Das Zeitalter des Imperialismus teilt sich die restliche Welt
    Rüstung und Chemie: Giftgas und Kunstdünger
    Die Chemische Industrie begann mit Kampfmittel
    Die Gruppe Gas und Wasser in der Technischen Hochschule - Weiße Rose, Hildegard Hamm-Brücher und die Wandervogel-Familie Scholl
    Faschismus und Großkapital
    begannen internationale Geschäfte, die auch während dem Krieg unbeschränkt weiter gingen: Amerikanisches Flugbenzin gegen Nazi-Gold ...
    Ölgeschäfte, Erdgas und atomare Flammen
    Die 50er Jahre des "Wiederaufbau" im Postfaschismus bekamen die Plastik-Schwemme, die nun bis in die Meere den gesamten Globus und Fischbestand vergiftet
    Weiter, Größer, Schneller
    Sportliche Konkurrenz? Immer für den Militarismus
    Ölsucht, Konsum-Sucht, Schönheitswahn
    Sucht-Problematiken sind nicht mit Appellen, Moral und guten Vorsätzen zu bewältigen: Aussteiger-Programme brauchen wirkliche Erkenntnis der Sucht
    Sportwahn als länger fit leben - Freiheit?
    Sucht-Verschiebungen der Arbeits-Dienlichkeit zum Konsum-Leben: Smart werden durch Selbst-Optimierung statt Genuß- und Liebes-Lebens-Fähigkeit
    Bindungsangst und berechtigte Manipulations-Befürchtungen
    Die Manipulationen, die wir in der Erziehung erleben, reproduzieren wir, wenn wir sie nicht erkennen: Moralin,
    Ausstiege: Erkenntnis und Coaching-Gruppe
    Gemeinschaftliche Forschung zur abgeklärten Erkenntnis, kritischen Begleitung und sicheren Veränderung
    Bauhaus als handwerklich-historische Bewegung
    Grundformen der Gestaltung und Kunst, in Foto, Malerei, ... baut auf den Erkenntnissen der Lebensreformer, des Wandervogel und der Räte-Revolutionäre auf
    Bewusstseinsbildung: Grundlagen für Paulo Freire
    Erich Mühsam war in seiner Zeit mit der Zeitschrift Kain dabei, seine Artikel, Gedichte und Glossen in der Art der suchenden Erkenntnis-Bildung zu verbreiten,
    am Monte Verita und in der friedlichen Münchner Revolution
    Erich Mühsam war ein Münchner Literat, nach seiner Frau Zenzl Mühsam ist der Saal im Schwabinger Bürgerhaus, der Seidl-Villa benannt:
    Dort wird noch der Zeiten gedacht, als Bürger ihre Räte selber wählten und dafür später verfolgt wurden,
    Erich wurde im Konzentrationslager ermordet, Zenzl starb nach dem russischen Exil, in das sie noch mit Hoffnung geflohen war,
    Das Lied vom [http://www.mela.de/Mela/revoluzzer.html | Lampenputzer] "
    Schlagworte: Ausstieg, degrowth, Sucht, Wachstum
    Bauhaus und Lebensreform
    Vor hundert Jahren wirkten die Lebensreformer gegen den preußischen Militarismus und Obrigkeitsstaat, auch in Arbeiterbewegungen und Bürgertum (fast bis zu den Kirchen) hinein.
    Ein treibender Anstoß war die neue Medizin: Erkenntnisse der notwendigen Hygiene, der Wirkung von Luft und Sonne, auch in den rauchenden Städten voll feuchter Neubauten, rasanter Modernisierung aus Aufrüstung, Kriegswirtschaft und neuen Frauenrollen dort, aber auch Elektrifizierung, Psycho-Analyse und der allseits nun besprochenen "Nerven".
    Die Kunst hatte auf allen Ebenen ihren Anteil:
    Aufregender Ausdruckstanz, literarische Umsetzungen wie im Kain, Blauer Reiter und alle neuen Formen der Malerei, bis es, laut Franz Marc, in den "Europäischen Krieg" ging.
    Er überlebte ihn nicht, und nach der friedlichen Bayrischen Revolution und Räte-Regierungen ging es mit Eisners Ermordung im Februar (in Berlin schon mit den Ermordungen von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg im Januar) in blutige Reaktionen von Adel, Rechten und der SPD.
    Der Wandervogel, der als Jugendbewegung die Lebensreform-Ideen vom Monte Veritas bis in die Jahre der Gleichschaltung 1934 begleitete, hatte ebenfalls von der Natur-Beobachtung und dem Leben in Einfachheit bei den "Fahrten ins Blaue" und bei der "großen Fahrt" in andere europäische Länder, in Gruppen trampend, das einfache Leben im Blick, aber auch alle Richtungen der politischen Auseinandersetzungen um freie Liebe und Geschlechter-Verhältnisse.
    Fotografie und Kanu-Fahrten, Vogel-Beobachtung und FreiKörperKultur, Veganismus und genossenschaftlicher Anbau, ... viele Themen, die ins Bauhaus mündeten und dort handwerkliche, pädagogische und wissenschaftliche Ausprägungen fanden.
    Schlagworte: Wandervogel, Jugendbewegung, Lebensreform
    Bauhaus als Lernbild
    Vor hundert Jahren:
    Lebensreform, Kriegsende, Monarchismus und Adels-System bricht zusammen, Sozialismus-Ideen, Demokratie- und Räte-Gedanken, Wandervogel ...
    Heute:
    Überlast an Kommunikationen, Nachhaltigkeits-Gedanken, Verschwendung und soziale Ungerechtigkeit, das alte Polizei- und Justiz-System, erschöpfter Parlamentarismus
    Dazwischen:
    Revolution, Aufbruch, Niederschlagung, Reaktion, Unrechts- und Macht-Systeme von Adel und Militär, privilegierter Oberschicht, Rassismus und nationale Hetze, "Nationaler Sozialismus?" Nein, internationale Kriegsherrschaft, die sich in der Nachkriegszeit als Postfaschismus im "Kalten Krieg", in Antikommunismus und Wiederbewaffnung festlegt.
    Die NATO als Militär-Bündnis wird zum Kriegstreiber, die EU als Wirtschaftsunion wird zur Polizei-Aufrüstung und verteidigt "unsere Ressourcen" als Waffenhandels- und Zollunion in aller Welt.
    Minimalismus:
    Was brauchen wir wirklich in einer immer berauschenderen Waren-Wirtschaftswelt?
    Vor 100 Jahren waren wir schon mitten im Krieg, aber wie kamen wir da hinein?
    {http://fairmuenchen.de/wp-content/uploads/2017/05/Krieger-denk-mal-300x169.jpg}
    Die Aufrüstung hatte in aller Stille schon viel früher begonnen
    Aber nicht nur in der Stille:
    Der Kaiser braucht eine Flotte!
    Wenn die AfD-Politiker in die Kaiserzeit zurück wollen, denken sie wahrscheinlich an das adelige oder gutbürgerliche Leben, das in den Fernseh-Bildern und Theatern inszeniert wird. Das Arbeiterleben und Kinder-Sterben wird dann lieben ausgeblendet, entsprechend natürlich auch die Widerstände wie Anarchismus, Lebensreform, Sozialismus, Wandervogel ...
    Das Zeitalter des Imperialismus: Koloniale Geschäfte
    Das Verteilen des Rest der Welt, Beginn der Globalisierung
    Afrika-Konferenz, Palästina und Madagaskar
    {http://fairmuenchen.de/wp-content/uploads/2017/03/Der-Bolschewik-207x300-207x300.jpg}
    1870/71 und die Franzosen-Viertel, Isar-Verbauung
    Die Erträge des Feldzuges und die Reparationen brachten Aufschwung in die Städte: Gründerzeit-Möbel gab es plötzlich industriell gefertigt für alle Biedermeier-Bürger, wie leitende Angestellte und LehrerInnen ...
    Auf in den Krieg! -Jubel der Presse {http://fairmuenchen.de/wp-content/uploads/2017/04/rudi-Egelhofer-Grab-169x300.jpg} rudi Egelhofer Grab
    Der Kriegs-Untergang
    Die bayrische Revolution
    Die bayrische Reaktion
    Die Kirchen und der fromme Faschismus
    Heim ins Reich - Reich ins Heim
    Postfaschismus der 50er und 60er Jahre
    Die graue Zeit der Restauration,
    Gammler, Hippies, Studentenproteste
    Vietnam und Nazi-Professoren
    Wiederbewaffnung und Atomstaat
    Sicherheitspartnerschaften werden uns erwürgen
    {http://fairmuenchen.de/wp-content/uploads/2017/03/menschenrecht-vielfarbig-300x271.jpg} Menschenrechte-Taube vielfarbig
    Menschenrechte und internationale Befreiungs-Bewegungen
    Die Zukunft im Minimalismus
    Ausstiege: Erkenntnis und Coaching-Gruppe
    Gemeinschaftliche Forschung zur abgeklärten Erkenntnis, kritischen Begleitung und sicheren Veränderung
    Bauhaus als handwerklich-historische Bewegung
    Grundformen der Gestaltung und Kunst, in Foto, Malerei, ... baut auf den Erkenntnissen der Lebensreformer, des Wandervogel und der Räte-Revolutionäre auf
    Bewusstseinsbildung: Grundlagen für Paulo Freire

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    4:26 am

Thursday, November 2

  1. page Legislatives Theater edited 20 Jahre Legislatives Theater in Europa Manche meiner LehrerInnen hatten in ihrem Leben heftige…

    20 Jahre Legislatives Theater in Europa
    Manche meiner LehrerInnen hatten in ihrem Leben heftiges durch gemacht: Die demokratische Veränderung wurde zu ihrem wichtigsten Ziel: Augusto Boal, Paulo Freire und Robert Jungk zum Beispiel. So entstand auch Legislatives Theater.
    Der eine, Robert Jungk, war 1933 nach dem Reichstagsbrand aus Berlin geflohen, nach dem ihn die Hausmeister beim Abreißen von Nazi-Plakaten erwischt hatte, und nur durch einen klugen Trick kam er frei und konnte nach Österreich und in die Schweiz fliehen, sein Engagement, die Judenverfolgung und Konzentration in die internationale Presse zu bringen, wurde von vielen Kräften behindert, später nach Erfahrungen in den USA als kritischer Wissenschafts-Journalist begann er, vor den Gefahren der Atomenergie und der Atomwaffen zu warnen,
    im Kontext der Friedensbewegung setzte er sich für partizipative Methoden der beteiligenden Bildung ein, wie sie die Zukunftswerkstatt darstellt, die von einem großen Kreis von Moderierenden seit den 80er Jahren in Jahrestreffen reflektiert und weiter entwickelt wird, demnächst Ende April 2018 im Burgenland.
    **Augusto Boal** hatte das Theater der Unterdrückten entwickelt, zuerst in der Arbeit mit politischen Gruppen in südamerikanischen Ländern, dann auch in Europa, nach einer Rückkehr wurde er gefoltert, "weil er sein Vaterland Brasilien im Ausland verleumdet hätte, in dem er in Europa behauptete, dass in Brasilien gefoltert werden würde ..." wozu er als logisch denkender Mensch lachen musste, durch internationale Proteste kam er frei und für ein Jahrzehnt ins Exil nach Europa.
    Seine Theater-Methoden bauten auf dem pädagogischen Konzept von **Paulo Freire** auf, der mit der Pädagogik der Unterdrückten auch die Namens-Vorgabe zum ersten umfassenden Konzept gab: Theater der Unterdrückten.
    Paulo Freire benannte in den 60er Jahren das bei uns bis heute herrschende Schulprinzip als Bankiers-Konzept: Die Lehrenden machen eine Einlage ins Gehirn der Lehrenden und fragen die Wiederholung ab, ähnlich, wie es der "Nürnberger Trichter" hierzulande schon früher kritisiert hatte:
    Unsere bayrischen Schulverantwortlichen glauben immer noch an die Funktionen der Stoff- und Wissens-Einlagen, wenn sie allmählich auch die Fertigkeiten daneben anerkennen, denn alle klügeren Lehrenden sind längst weiter, als die Vorschriften erlauben würden ...
    Forumtheater
    Die wichtigste Neuerung unter den Theater-Methoden, die er in der Tradition der Forschungen von Bert Brecht und von Erwin Piscator weiter führte, waren die gemeinschaftliche Erstellung exemplarischer Szenen und die möglichen Lösungen durch Beteiligte aus dem Publikum.
    Dies hatte sich aus dem Agitations-Theater der gewerkschaftlichen Arbeit und Kämpfe entwickelt, in dem zuerst versucht worden war, die Bewusstseinsbildung bei den Arbeitenden durch Aufklärung der Hintergründe von Lohnverhandlungen und Preisentwicklungen, Familien-und Gemeinde-Situationen in Beteiligung anzusiedeln.
    Eine ganze Menge Theater-Methoden
    wie Bilder- und Statuen-Theater, Zeitungstheater, unsichtbares Theater, wurden durch die aufkommende neue Theater-Bewegung der 70er und 80er Jahre quer durch die Welt verbreitet und in Abwandlungen von Bauern- und Volkstheater vom Literatur-Theater abgegrenzt, was heute viel mehr in der performativen Bewegung weiterlebt, nur selten in die Staats- und Stadttheater Eingang fand.
    Der Weg zum Legislativen Theater
    Nach dem Ende der Militärdiktatur in Brasilien (bis zum Ende freundlich unterstützt von F.J.Strauß) konnte Augusto mit seiner Familie auch offiziell wieder zurück nach Rio de Janeiro und begann dort, "Volks-Theaterfabriken" aufzubauen, doch die unterstützenden Politiker waren bald wieder weg. Dann fragte ihn die Arbeiterpartei PT, mit seiner inzwischen aufgebauten Theater-Gruppe ihren Wahlkampf zu gestalten: Für uns ein wenig an Carneval erinnernd, kandidierten 1400 Leute für den Stadtrat, in erster Linie als Person, in kleinerer Darstellung für eine Partei: Und sie luden Augusto ein, für sie zu kandidieren.
    Erst wollte er nicht so recht, denn er hatte für sein Auskommen noch viele Termine in anderen Ländern und Europa zugesagt, doch wurde ihm erklärt, dass er dann ja seine Theatergruppe und weitere Mitarbeitende anstellen könne, denn jedeR Vereador hat einen Mitarbeitenden-Stab, ähnlich vielleicht dem Berliner Senat.
    Als die wichtigsten Sitzungen doch in seinem Terminkalender unterzubringen waren, sagte er zu und wurde - durch die presse-ansprechenden Auftritte auch wahrgenommen und gewählt.
    Die Mitarbeitenden entwickelten mit ihm die neuen Methoden, in denen aus Kerngruppen wie Marktleuten, Behinderten, schwarzen Studierenden, Schwulen etc. die gesetzlichen Problematiken in Szene gebracht wurde, in Festivals die Themen gegenseitig vorgestellt und von Mitarbeitenden der Verwaltung die nötigen gesetzlichen Veränderungen ausgearbeitet wurden.
    Etwa 63 Gesetzesvorschläge wurden in den Jahren des Mandates 1992 -1996 ausgearbeitet, 13 wurden direkt vom Stadtparlament angenommen, einige andere mit den Veränderungen durch das Parlament.
    Wie Legislatives Theater wirkt:
    Eine Gruppe erstellt eine Szene, in der sie eine als Unrecht empfundene Situation mit negativem Ende vorstellt. Das Publikum soll zuerst Lösungsvorschläge für die agierende Person finden, dann die Situation rechtlich bewerten: Passt die Rechts-Situation, wie müsste ein aktueller Gesetzesvorschlag lauten?
    Fraktionen übernehmen die Rollen der möglichen Interessens-Vertretenden: Wer hat welches Interesse an den bestehenden Verhältnissen, wer könnte an der Veränderung auch interessiert sein?
    Wie kann eine Veränderung erreicht, geschildert, vermittelt werden?
    Diese not-wendigen Anteile der Bewusstseinsbildung wurden durch die Befreiende Pädagogik und die Pädagogik der Hoffnung durch Paulo Freire deutlich gemacht: Bis in die **Theologie der Befreiung** wirkt die Haltung des Verantwortung übernehmen für das, was du bewegen kannst, und organisieren, was du an Hilfe dazu brauchst, im Gegensatz zum ver-antwort-ungslosen beten, jammern und moralisieren, das anderen die Schuld zuweist, aber selbst nicht verändern will.
    Europäische Konferenz zum Legislativen Theater München 1997
    Beim Internationalen Treffen zum Theater der Unterdrückten im Mai 1997 war es viel um den "Regenbogen der Wünsche" gegangen ...
    Vor grade 20 Jahren im Rathaus München:
    In einer europäischen Konferenz an der Hochschule München hatten wir im Oktober 1997 die Möglichkeiten untersucht, die Methoden des Legislativen Theater auch in europäischen Situationen anzuwenden.
    Beim internationalen Treffen in Toronto hatten bei den Workshops die Farben des Regenbogen der Wünsche die aktuellsten Arbeitsweisen beherrscht, wobei im breiten Kontext von Indien und Japan, von europäischen und den süd- und nordamerikanischen Ländern viele Erziehungs-Kulturen in den Vergleich kamen.
    Die Erarbeitung und Vorstellung beschrieb Augusto Boal in seinem Schlusskapitel als „Symbolism in Munich“ im englischen Buch „legislative theatre“, in meiner Übersetzung abgedruckt im „Theater im Dialog“… und irgendwo im Netz …
    Gut 30 Theater-KollegInnen aus Brasilien, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Schweden, Österreich und Deutschland trafen sich in München, um neben Erfahrungsaustausch und -Weitergabe ihrer Arbeitsweisen mit dem Theater der Unterdrückten die neue Anwendung im Feld der Politik für ihre eigenen Länder zu entwickeln.
    Die Teilnehmenden der Konferenz haben mit Studierenden und Interessierten Szenen aus dem eigenen Erleben erarbeitet, um sie dem Publikum im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses vorzustellen:
    Gewalt in einer binationalen Ehe bringt die Problematik der modernen Sklavenhaltung durch unser aktuelles Ausländerrecht zutage
    Eine verdeckte schwul-lesbische Doppel-Hochzeit sollte die Situation einer Ausländerin und die Liebe von zwei Paaren schützen und legalisieren
    Der Stadion-Neubau auf den begrenzten Flächen der Bürger macht Geschäfts-Interessen sichtbar - und auch Kultur-Verhältnisse überbezahlter Dirigenten?
    Kann ein garantiertes Grundeinkommen die Situation belasteter Familien verbessern?
    Wer hat wieviel Platz zum Leben und wie gestaltet es sich gemeinsam?
    Unsere unbewältigte Vergangenheit rülpst ausgerechnet zur Reichs-PogromNacht wieder in der "Hauptstadt der Bewegung"? (im Rathaus nicht vorgestellt)
    Der rassistisch überraschende Überfall in der U-Bahn
    Wir hatten in mehrtägigen Workshops, vormittags angeleitet durch die KollegInnen, nachmittags mit Augusto, fünf uns wichtige Szenen erarbeitet, die wir am 26.10. im Rathaus-Sitzungssaal dem Publikum und wenigen Stadträten vorstellten, denn der Oberbürgermeister, hatte, was wir nicht wussten, an diesem Tag seinen 50. Geburtstag ... was unsere Zielgruppe dezimiert hatte.
    Linz 2004
    Die Arbeiterkammer Linz organisierte im Jahr 2004 eine Fortbildung mit Augusto und seinem Sohn Julien Boal und den örtlichen KollegInnen, in der die Umsetzung des Legislativen Theater an aktuellen österreichischen Themen durchgespielt wurde.
    {http://eineweltnetz.org/wp-content/uploads/2017/11/Augusto_Linz-300x225.jpg}
    Weitere Methoden
    wie das Parlament auf der Straße entstanden "nebenbei": Eine thematische Diskussion mit zum Teil vorbereiteten Texten, auch Original-Texten der dargestellten gegnerischen Seite, so weit Protokolle aus den Sitzungen vorhanden sind, um dem Publikum die Argumentationen sichtbar zu machen.
    In jenen Jahren war es noch nicht denkbar und technisch möglich, so viele Einzelheiten aus den Sitzungen in Filmen und Berichten zu übertragen und darzustellen ...
    Demokratisierende Methoden
    müssen nach der Fortsetzung des "3. Reiches" im Postfaschismus der BRD und anhaltend in Bayern aus den anderen Ländern kommen:
    Robert Jungk hatte die grundlegenden Ideen zur **Zukunftswerkstatt** aus der Begegnung mit dem italienischen Arbeiterpriester Danilo Dolci, er lernte als Wissenschafts-Journalist in allen seinen Arbeitsbereichen, die heute als **Zukunftsbibliothek in Salzburg** archiviert sind. Das entspricht der lernenden Haltung von Paulo Freire und Augusto Boal, die uns ihre demokratischen Methoden hinterlassen haben, für den regen Gebrauch ...
    Möglicher Teil-Beitrag zum neuen Buch von **Harald Hahn** zur Praxis des Theater der Unterdrückten
    Materialien zur Europäischen Konferenz zum Legislativen Theater München:

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    12:58 pm

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